Villa Arnim, Potsdam

Spätklassizismus von des Königs Gnaden: Ferdinand von Arnim, der "Baumeister des Königs", so sein Titel, errichtete nahe Obelisk und Friedenskirche sein Wohnhaus 1860.

Villa Arnim, Potsdam

Die Villa Arnim entstand 1859 durch Ferdinand von Arnim als eigener Wohnsitz unter königlichem Privileg, direkt  angrenzend an den Park Sanssouci. Von Arnim trug den Titel Baumeister des Königs, die Villa entstand benachbart zur Villa Persius.

Die Villa hat eine abwechslungsreiche Nutzungegeschichte. Nach dem Krieg wurde sie von der Roten Armee requiriert, in den späten DDR-Jahren war sie Dienstsitz der „Kammer der Technik“.

Die Architektur der Villa ist spätklassizistisch gehalten, Ausstattung, Dekore und Details lehnen sich an aktuelle Bauten des Hofes an. Die Instandsetzung wird durch ausführliche restauratorische Untersuchungen begleitet. Es war eine Vielzahl von Bauschäden aufzuarbeiten, die modernisierenden Eingriffe beschränkten sich auf das Souterrain.
Das Erdgeschoß diente repräsentativen Zwecken, während die Familie von Arnim im 1. OG wohnte. Während die Grundrißfigur beider Ebenen sich ähnelt, differieren Material, Ausstattung und Raumhöhe deutlich.
Hochwertiger Innenausbau unter Termindruck, anspruchsvolle technische Installationen für Kommunikation und Sicherheit in enger Absprache mit dem Nutzer.
Erfolgreiche Absicherung der Kosten, Termine und Qualität. Schwierige Abstimmungen mit Genehmigungsbehörden.